Bereits am letzten Juhöfola-Tag haben wir mit Unterstützung von den meisten Teilnehmern, die in der Saison 2012 durch die Grabung gefüllten "Sand"-säcke, aus dem Bereich der Grabungsstelle bis in den Bereich Tropfsteinhalle gebracht. An diesem Wochenende sollten die Säcke nun vor den Eingang gebracht werden. Lars Bohg, Petra und Markus Boldt, Otto Schwabe, Bruno Weiß, Robert und Werner Eckardt und Lothar Midden haben an beiden Tagen kräftig gearbeitet und wurden am Samstag noch von Max Rothenbacher, unserem Jugendmitglied Maurizio und Justin von der Höhlen-AG unterstützt. Klaus Sontheimer und Bernd Rauschmeier kamen uns dann am Sonntag zur Hilfe. Alles in allem wieder mal eine großartige Gemeinschaftsleistung. Immerhin "wollten" über 400 Säcke an Tageslicht geschafft werden.
Damit haben wir im Jahr 2012 einen absoluten Grabungsrekord aufgestellt!
Vielen Dank an Alle, die "es immer wieder tun". Insbesondere aber an Otto Schwabe, der als Projektleiter immer dafür sorgt, dass es in der Bärentalhöhle weiter geht.

Die Arbeit ist getan!

Justin und Maurizio beim Pausieren auf einem kleinen Teil der "Sackberge".

Es fehlt nicht viel und der Gang wäre bis zur Decke gefüllt.

Am 11. August 2012 ging mit der Abreise der Teilnehmer das diesjährige Ausbildungslager für junge Höhlenforscher zuende.




Mit dem Karstreport 2012 glauben wir, wieder ein interessantes Heft aufgelegt zu haben. Dieses Mal haben wir insbesondere die Biospeläologie zu Wort kommen lassen. Dazu gehören natürlich auch die Fledermäuse. Aber auch Berichte von unseren Projekten in Vetterhöhle, Bärentalhöhle, Steebschacht und am Sirgenstein sind zu lesen. Humorvolles fehlt natürlich genausowenig wie Berichte unserer Jugendmitglieder bzw. den Mitgliedern der Höhlen-AG.
134 Seiten, ca. 200 zum Teil ganzseitige Bilder, Grafiken, Kartenausschnitten und Plandarstellungen.
Preis: 20,00 Euro
Der Karstreport 2012 kann per

In den letzten Wochen gab es die eine oder andere Tour in die Vetterhöhle. Dabei wurde ein kleiner neuer Teil entdeckt und sogleich vermessen. Als Erkenntnis dieser neuen Entdeckung kann man zumindest für den Bereich Nordgang/Wolkenschlossgang sagen, dass die Höhle bis zu ihrer Decke auch mit Sediment gefüllt war. Denn ein Verbindungsgang zwischen den erwähnten Gängen wurde knapp unter der Decke des Nordganges entdeckt. Dieser Verbindungsgang ist auf einer Strecke von 4m bis fast zur Decke mit Lehm verfüllt. Demzufolge müssen die heute bekannten großen Gänge erst später wieder frei gespült worden sein und die heute existierenden Verstürze dürften eben auch nach dieser Freispülung erfolgt sein. Also kann man die Preisfrage stellen: Wann erfolgte wahrscheinlich die völlige Sedimentation der Vetterhöhle? Wann wurde sie wieder frei gespült? Wann gab es die großen Versturzereignisse in z.B. Walhalle und Nordgang? Wann passierte der große Versturz, der den Nordgang der Vetterhöhle vom Stairway-to-Heaven in der Blauhöhle trennte.
Gut begründete Hypothesen zu dieser Thematik werden im nächsten Karstreport (2013) veröffentlicht.
Wer traut sich?
![]() Petra beim Vermessen eines bekannten aber noch nicht vermessenen Seitenganges |
![]() Neuer Gangabschnitt nach schwierigem Aufstieg |
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