Der Höhlenverein Blaubeuren war dabei! Am 28.4.2012 führten wir einen Familientag an und in der Todsburger Höhle durch.
„Mit der Naturerlebniswoche möchten wir Menschen ohne erhobenen Zeigefinger die ganze Faszination der Natur und die Zusammenhänge in der Landschaft vermitteln“ sagt Claus-Peter Hutter von der Baden-Württembergischen Umweltakademie, der gemeinsam mit anderen Ländern und weiteren Partnern diese Naturerlebniswoche vor 5 Jahren ins Leben gerufen hat.
Unsere Teilnehmer kamen aus dem Raum Blaubeuren und alle kannten diese Höhle vorher noch nicht. „Es war spannend diese Höhle zu erforschen“ so sagten die begeisterten Jugendlichen, nachdem sie alle klatschnass wieder die Höhle verließen. In der Höhle befinden sich mehrere Tropfwasserseen und eine Engstelle, in der Höhlenforschersprache „Schluf“ genannt, welche voll mit Wasser stand und die nur auf dem Bauch oder Rücken liegend passiert werden konnte.
Die Todsburger Höhle ist 154 m lang und wurde 1894 versucht, als eine Schauhöhle auszubauen. Leider wurde dabei viel des Höhlenschmucks zerstört. Dennoch sind viele Tropfsteinformationen der Höhle noch schön anzusehen, besonders die vielen großen, leider auch beschädigten, Sinterbecken sind charakteristisch für diese Höhle.
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
Nach der langen Sommerpause arbeitet die Höhlen-AG nun wieder unermüdlich an den Projekten weiter. An diesem Freitag ging es an die Sirgensteindoline. Es wurden wieder viele Eimer Sediment und einige große Steine entfernt.

v.l.n.r. Maurizio, Lorenz und Justin. Im Vordergrund Butrint, einer der Jugendbegleiter der Höhlen-AG

Maurizio Ott bestellt schon mal die Pizza......

....... und schon ist sie da!
Bei den letzten zwei Treffen der Höhlen-AG haben wir uns mit Kommunikations- und Peiltechnik in Theorie und Praxis beschäftigt. Zuerst fand das theoretische "Seminar" im Rahmen des üblichen freitäglichen Treffens der Höhlen-AG im Joachim-Hahn-Gymnasiums in Blaubeuren statt. Knut Brenndörfer erklärte den Kids, "wie das eigentlich geht".
Am drauffolgenden Freitag gab es dann den Praxistest in der Bärentalhöhle. Die Jungs (die Mädchen hat das weniger interessiert!) waren vollauf begeistert, wie sie eine SMS an die Oberfläche schicken konnten. Am liebsten hätten sie gar nicht aufgehört.
Zum Schluss wurde "natürlich" beschlossen am kommenden Freitag die Geräte zur Bestellung mehrer Pizzen an den Eingang der Bärentalhöhle zu "missbrauchen". Damit das auch wirklich funktioniert und der Pizzabäcker die Bestellung nicht als schlechten Scherz aufnimmt, wird Arndt Karger den "Auserwählten" entsprechend vorwarnen.
Und mit dem Pizzaessen wird für dieses Schuljahr die Höhlen-AG ihren Abschluss finden. Nach den großen Ferien geht es dann weiter mit viel Spaßhaben, Lernen (learning by doing) und selbstverständlich Forschen.
![]() Der Theorieunterricht im Klassenzimmer mit Christoph, Justin, Arndt (im Vordergrund v.l.n.r.) - ganz links der Referent Knut Brenndörfer |
![]() Schon mal ein bißchen"simsen" vor der Bärentalhöhle |
![]() Maurizio schreibt die erste SMS an die Oberfläche |
![]() Warten auf Antwort..... |
Mit einem Becher Apfelsaft haben die Jugendlichen der Höhlen-AG nach einer Grabungstour in die Bärentalhöhle den Kooperationsvertrag zwischen Höhlenverein Blaubeuren und dem Joachim-Hahn-Gymnasium begossen. Der HvB ist insbesondere stolz auf unsere zwei Jugendmitglieder Butrint und Arndt, die in diesem Zuge offizielle Jugendbegleiter geworden sind. Einen herzlichen Dank geht an dieser Stelle an Felix Stark (Wennenden) und insbesondere Petra Boldt (Schelklingen) für das überaus große Engagement. Sie sind bald jeden Freitag mit der Jugend unterwegs oder halten Unterrichtsstunden in der Schule ab.
![]() Die Höhlen-AG fast vollständig mit ihren Leitern, den Jugendbegleitern und Koordinatorin Frau Eva Menner |
![]() J. Striebel (SWP), E. Menner (JHG), P. Boldt (HvB), F. Stark (HvB), A. Karger (HvB), B. Pacolli (HvB), O. Schwabe (HvB) beim Interview (v.l.n.r.) |









